Ein denkmalgeschütztes Haus wehrt sich.
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Mord in Potsdam - Wer hilft?

Wie bin ich, das Opfer, drauf?


Okay, okay, meine besten Tage habe ich hinter mir, mögen Sie jetzt denken, schreibt der doch tatsächlich immer noch in der „Sie“-Form. Ja, diese Ausdrucksform, so hat man mir beigebracht, zeugt von Respekt und Achtung gegenüber einem Fremden. Aber vielleicht kommen wir uns ja näher, werden vielleicht sogar Freunde. Dann ist alles denkbar.

 

Sie möchten näheres zu meiner Person wissen?

 

Ich bin ein Wohn- und Geschäftshaus in Potsdam. Mitten in der Innenstadt, in der Fußgängerzone. Die Potsdamer nennen die Straße liebevoll „Broadway“. Auf meine wechselvolle Geschichte komme ich später noch einmal zurück, hier erst einmal der aktuelle zum Verständnis wichtige Teil.

 

Nach der Wende, dem Ende des real existierenden Sozialismus, den ich recht gut überlebt habe, sollte es auch mit mir richtig aufwärts gehen. Große Pläne wurden gemacht und warteten auf Umsetzung. Kredit war schnell aufgenommen. Die Träume platzten in meinem Fall aber noch schneller. Die BAG Bankaktiengesellschaft hat sich dann meiner annehmen müssen. Für alle die sich mit Banken nicht auskennen, die BAG ist die Abwicklungsbank der genossenschaftlichen Bankengruppe. Sie tritt immer dann in Aktion, wenn die Kreditprobleme in einer Volksbank so groß werden, dass die Volksbank solidarischer Hilfe bedarf, damit die Einlagen der Kunden sicher bleiben und die Volksbank nicht geschlossen werden muss. Die BAG soll die Sicherheiten verwerten und so retten, was noch zu retten ist, für die Volksbank.

 

Sie ahnen es schon, Zwangsverwaltung, wiederkehrende Zwangsversteigerungstermine zehren an der Substanz. Aber meine Eltern haben sich richtig Mühe gegeben, ich benötige nicht alle 24 Stunden Creme, Make Up und weitere Behandlung.

 

Im Gegenteil, gerade ohne kosmetische Hilfe zeigt sich die Qualität. Daher gilt in meinem Fall: So schnell kriegt mich nichts klein. Ich sehe gut aus. Alles ist voll funktionsfähig. Für Nachbarn und Passanten stelle ich keine Gefahr dar, ich gehöre nach wie vor zu den „Augenweiden“ der Strasse. Nicht vergessen möchte ich meine Bewohner, die mit überwiegend seit über 10 Jahren die Treue halten.

 

Aber sehen Sie morgen selbst. Ich habe mich extra für Sie fotografieren lassen. Sie können auch gerne vorbei kommen und mich persönlich besuchen. Ich bin jeden Tag da.

 

Fortsetzung folgt!

 

21.3.07 20:59
 


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